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	<description>Blog für Lübecker fern der Heimat ...</description>
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		<title>Das Jahr des Tigers</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elli (China)]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr des Tigers]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. Februar (nach westlichem Kalender) war es soweit: Das Jahr des Tigers begann. Die Vorbereitungen f&#252;r das Ereignis gingen allerdings schon 2 Wochen fr&#252;her los. Die Stra&#223;en, Compounds, L&#228;den und Autos wurden mit Gl&#252;cksspr&#252;chen, Tigerbildern und roten Girlanden geschm&#252;ckt. Alles ist pl&#246;tzlich im Tigerwahn: es gibt Tiger-Kissen, -Zahnb&#252;rsten, -Becher und -Bleistifte zu kaufen.
An den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. Februar (nach westlichem Kalender) war es soweit: Das Jahr des Tigers begann. Die Vorbereitungen f&#252;r das Ereignis gingen allerdings schon 2 Wochen fr&#252;her los. Die Stra&#223;en, Compounds, L&#228;den und Autos wurden mit Gl&#252;cksspr&#252;chen, Tigerbildern und roten Girlanden geschm&#252;ckt. Alles ist pl&#246;tzlich im Tigerwahn: es gibt Tiger-Kissen, -Zahnb&#252;rsten, -Becher und -Bleistifte zu kaufen.</p>
<p>An den Stra&#223;en wurden gro&#223;e Zelte aufgebaut, in denen man Knaller und Feuerwerke kaufen kann. Auch im Kindergarten haben wir uns intensiv mit dem chinesischen Neujahrsfest besch&#228;ftigt: Wir haben Jiaozi gekocht, viele Legenden geh&#246;rt, gelernt, welche Traditionen an den Festtagen befolgt werden und Lieder gesungen. Eines davon war die Melodie vom &#8220;Bruder Jakob&#8221; (&#8230; h&#246;rst du nicht), allerdings ist der chinesische Text etwas anders: &#8220;Es gibt zwei Tiger, sie  rennen schnell, einer hat keine Ohren, einer keinen Schwanz, wie seltsam!&#8221;</p>
<p>Am Donnerstag dem 11. war die Stadt schon ungewohnt leer. Die Restaurants lieferten nicht mehr, weil die Mitarbeiter zu chinesisch Neujahr zu ihren Familien fahren.</p>
<p>Am Freitag (dem letzten Arbeitstag vor den Ferien) bekamen wir alle einen roten Umschlag mit Geld darin. Auch eine Tradition, die dem Empf&#228;nger, aber auch dem Geber Gl&#252;ck bringen soll.</p>
<p>Auch ich bin aus der Stadt gefl&#252;chtet. Chinesisch Neujahr im Peking muss ein einmaliges Erlebnis sein und ich bin mir sicher, dass ich dieses noch erleben werde, aber f&#252;r dieses Jahr hatte ich genug neue Erfahrung und wollte eine kurze Atempause &#8211; also ging es nach Malaysia auf eine Insel. Traumhaft leere Str&#228;nde, Sonne und vor allem: keine staubtrockene, dreckige Luft wie in Peking!</p>
<p>Was mir im Urlaub besonders bewusst wurde ist, wie angenehm es ist, mit Mitmenschen kommunizieren zu k&#246;nnen: ob mit der Verk&#228;uferin, dem Taxifahrer oder Gastwirt. Wie sehr mir die kleinen Dialoge gefehlt haben und wie sehr man von dem eigentlichem Leben abgeschnitten und isoliert ist, wenn man die Landessprache nicht spricht, das ist mir erst dort so richtig klargeworden, wo die Kommunikation (auf Englisch) kein Problem darstellte.</p>
<p>Nach einer Woche  Paradies zur&#252;ck in Peking durfte ich dann erleben, dass das Fr&#252;hjahrsfest keineswegs vorbei ist. Jeden abend kann ich von meinem Fenster aus Feuerwerke beobachten: mitten in der Gro&#223;stadt. Sehr beeindruckend, aber leider auch nicht ungef&#228;hrlich. Eine Arbeitskollegin berichtete von 374 Verletzen und 90 Autounf&#228;llen aufgrund der Feuerwerke.</p>
<p>Diesen Sonntag wird traditionell nochmal alles gegeben- ich werde mir das Ganze von meiner Wohnung aus anschauen und w&#252;nsche allen ein sch&#246;nes Jahr des Tigers!</p>
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		<title>so weit-so gut&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>May-Britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[May-Britt (Indien)]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwicklung bedeutet fuer mich, ueber bisherige Grenzen hinauszuwachsen, seinen Horizont zu erweitern, vorherrschende Strukturen zu hinterfragen und zu ueberdenken- das alles hervorgerufen durch einen stets offenen Blick fuer das Leben und all seine Aspekte, die es zu offenbaren gilt, bewusste Reflexion des Sein und Werden der Dinge und das erhabene Verstaendnis und die weise Einsicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entwicklung bedeutet fuer mich, ueber bisherige Grenzen hinauszuwachsen, seinen Horizont zu erweitern, vorherrschende Strukturen zu hinterfragen und zu ueberdenken- das alles hervorgerufen durch einen stets offenen Blick fuer das Leben und all seine Aspekte, die es zu offenbaren gilt, bewusste Reflexion des Sein und Werden der Dinge und das erhabene Verstaendnis und die weise Einsicht, die die Grundlage fuer eine jede Veaenderung in sich tragen.</p>
<p>Jeder Mensch entwickelt sich in seiner eigenen Art, in seiner Geschwindigkeit und nach seiner Vorstellung, angestossen und sich gruendend in der Kraft seiner eigenen Entscheidungsfaehigkeit. Einzig die hintergruendigen kulturellen Einfluesse bestimmen den Rahmen und die Moeglichkeit, inwiefern diese Form der Selbstentfaltung von Denken und Handeln, Fuehlen und Kommunizieren, Wahrnehmen und Leben stattfinden kann. Und jedes Wesen hat ein Recht darauf.</p>
<p>Waehrend in meinem ersten Zwischenbericht noch von “mittelschweren Nervenzusammenbruechen” die Rede war,so spreche ich nun im Rueckblick auf die vergangenen drei Monate vorzugsweise von tiefergehenden “Sinnkrisen”. Doch waren es letztendlich genau diese, die mich entscheidend weitergebracht, meine Betrachtung der Umwelt veraendert, meinen Blickwinkel erweitert, meine Toleranzfaehigkeit verstaerkt, meine Gelassenheit erhoeht, und mein Verstaendnis sich ergruendet haben lassen. Fuer mich eine gute Entwicklung.</p>
<p><span id="more-772"></span><br />
In der letzten Zeit hat sich meine persoenliche Grenze immer wieder dann gezeigt, wenn es sich um <span style="text-decoration: underline;">meine</span> Vorstellung von einem “kulturellen Austausch” drehte, und ich dieses als unerfuellt, bzw. als nicht erkennbar erlebt habe. Daraus resultierte ein grosses Gefuehl der Ohnmacht, und es handelte sich bezeichnend um zwei sich permanent wiederholende Situationen, die dieses Empfinden kontinuierlich geschuert haben.</p>
<p>Immer wieder drehten sich die Problematiken innerhalb des Projektes schwerpunktmaessig um die Frau, die Fuersorge fuer die Kinder tragen soll(te), und dieser Aufgabe in meinen Augen nicht gerecht werden konnte. Die Nachlaessigkeit schon in so grundlegenden Beduerfnissen wie das Waschen der Kleidung, speziell der Unterwaesche, die Sauberhaltung der Sanitaeranlagen und die alltaeglichen Belange und Umgangsmethoden, hat weitreichende Konsequenzen fuer das Wohlbefinden und Leben der Kinder. Obwohl wir unsere Bedenken stets und immer wieder in offener Auseinandersetzung mit dem Staff kommuniziert und dargelegt haben, konnte ich mich nur sehr schwer damit tun, wenn aus unseren Veranderungsvorschlaegen resultierte, dass unter unserer Anwesenheit Handlungsweisen zeitweilig veraendert, bei Abwesenheit jedoch wieder alte Verhaltensmuster angenommen wurden. So draengte sich mir permanent die Suche nach einem beidseitigen Austausch in den Vordergrund, wenn Dinge sich voruebergehend zum Wohl der Kinder veraenderten, und ich aber beispielsweise nach der Rueckkehr eines 7-teagigen Urlaubs festestelle, dass die Maedchen wie gewohnt ihre ungewaschene Waesche griffbereit zum Wiederanziehen ueber die Waschraumtuer haengen.</p>
<p>Aehnliches spielte sich in der Unterrichtszeit ab, als ich in einem grossen Raum, geteilt in zwei Klassen mithilfe einer Trennwand, zusammen mit einer Lehrerin den Unterricht vollzog. Es zeigte sich, dass die Lehrerin einen Grossteil der Unterrichtszeit ihrem eigenen Unterricht abwesend war, was unmittelbar zur Folge hatte, dass fast alle ihrer Schueler meinen Unterricht stoerten, weil wir raemlich nicht voneinander getrennt waren. Weil sich dieses Vorkommen fast taeglich wiederholte, habe ich die Lehrerin sachlich darauf hingewiesen, dass ich unter diesen Voraussetzungen nicht in der Lage bin, meinen eigenen “Unterricht” zu taetigen. Wenn sie die Kinder unterrichtet hat, musste ich diesen unweigerlich mitverfolgen, da die Trennwand nur eine optische Reizminderung zu vollbringen vermag. So offerierte Sie mir ihre Unterrichtsmethoden, die hauptsaechlich das Schlagen der Kinder beinhalteten oder darin bestanden ueberhaupt keine Lernziele zu vermitteln, stattdessen Schreibtaetigkeiten zu verrichten oder direkt zu schlafen. Da mir diese Arbeitshaltung widerspricht, fuehrte mich auch die taegliche Konfrontation mit dieser Situation ziemlich an meine Grenzen, weil ich in diesem Verhalten keine besondere Foerderungsbereitschaft fuer die Kinder sehe, was das Projekt sich mit der sonderpaedagogischen Beschulung unter anderem zur Aufgabe gemacht hat. Als sich die Situation trotz meiner mehrmaligen verbalen Anstoesse nicht veraenderte, habe ich nach einer Loesung gefragt, und dabei eine raeumliche Umstrukturierung vorgeschlagen, die mit viel Skepsis umgesetzt wurde. Leider habe ich bis heute das Gefuhel, dass diese Entscheidung eher unproduktive Konsequenzen fuer mich bedeutete, weil die Lehrerin meinen sachlichen Einwand vermutlich persoenlich genommen hat.</p>
<p>Und genau das ist ein weiteres Problem, das den kulturellen Austausch deutlich erschwert und teilweise auch unmoeglich macht, denn nicht hauptsaechlich die Sprachbarriere beeintraechtigt eine verstaendliche und offene Kommunikation miteinander, vielmehr sind es die unterschiedlich angelernten Denk- und Kommunikationsstrukturen- und muster, die Missverstaendnisse und oftmals daraus resultierende Frustrationen in sich bergen und mit sich bringen. So wird in unserer Gesellschaft ein eher offener Umgang mit Kritik angestrebt, weil man das darinliegende Potential zur Verbesserung erkennt; es gibt Gespraechsgrundlagen, die jeder kennt, um eine konstruktive Auseinandersetzung und nicht Missverstaendnisse zu foerdern und nicht zuletzt sind es natuerlich auch die gesellschaftlich-sozialen Strukturen, in denen sich unsere Kultur von der indischen (deutlich) unterscheidet. Hier regeln sich Angelegenheiten fast immer ueber die naechsthoehere Instanz, selten gleichwertig von Angesicht zu Angesicht, und die Kommunikationswege, die wir kennen, scheinen den Indern, genauso wie deren Loesungsstrategien uns, meistens als ziemlich unangemessen. Die Wertigkeit eines regelmaessigen Austausches, alleine grundsaetzlicher Informationen wegen, scheint hier noch nicht von allen Seiten erkannt und erprobt worden zu sein. So kommen dann auch prekaere “meetings” zu Stande, in denen unerwartet “angestaute”, und unterschiedlich wahrgenommene Sachverhalte nach langer Zeit angesprochen und aufgerollt werden, was mit ebenso unerwarteten Emotionen einhergeht.</p>
<p>Das “meeting” des gesamten Staffs vom 28.01.2010  stellt eine einschneidende Erfahrung und Bedeutung fuer mich in meinem Freiwilligendienst dar und fuehrte unmittelbar danach auch zu meinem bisherigen Tiefpunkt. Unvergesslich, und doch auch so offenbarend war die Situation, als der gesamte Staff geschlossen versicherte, dass niemand etwas von unseren Problematiken mit der “nanny” wisse, wo wir doch diese Thematik nur all zu haeufig, naemlich bereits seit Oktober, angesprochen und offen an- und hinterfragt haben. Was mich damals sprachlos und ohnmaechtig stimmte, kann ich heute aus einem anderen Blickwinkel betrachten. In meiner Wahrnehmung kann ich zu 100% versichern, meine Bedenken und Anliegen deutlich gemacht zu haben. In Hinblick auf die Mitarbeiter gibt es Erklaerungen, die mich dieses Vorkommnis verstehen lassen.</p>
<p>Ich denke, dass ich mit meiner Wahrnehmung so vieles was hier geschieht gar nicht verstehe, und auch niemals verstehen und sehen kann, denn dafuer bin ich nicht vertraut genug mit der vor Ort herrschenden Materie. Viele der Problematiken und Herausforderungen der Menschen kenne ich ueberhaupt nicht, weil mir der Einblick fehlt, und weil die Menschen sich hier mit Schwierigkeiten auseinandersetzen muessen, die ich aufgrund meiner Herkunft niemals erfahren habe. Wie beispielsweise die eindrucksvolle Erfahrung, die wir erleben durften, als wir alle 43 Kinder an einem Vormittag allein beaufsichtigten und wir schon nach kurzer Zeit unsere Grenzen erreichten, weil wir diesen Laerm, das Chaos und die sich gegenseitig antreibende Dynamik vieler Verhaltensauffaelliger Kinder in einer grossen Gruppe nicht kontrollieren konnten, so wie wir immer dachten. Wir kennen diesen Rahmen nicht- 43 Kinder unterschiedlichster Behinderungen und Auffaelligkeiten zusammen auf einem Raum, dazu drei Betreuerinnen und keine, bis sehr wenige angemessene Mittel um Reize zu schaffen, “disziplinieren” zu muessen. Wir kennen andere Arbeitsbedingungen, und Grundvoraussetzungen fuer fortschrittliches, reflektiertes, paedagogisches Handeln, und wenn all das nicht gegeben ist, dann moechte auch ich instinktiv Kontrolle mit einfachsten Mitteln erlangen, und dazu gehoert das Schlagen. Aufgrund meiner Herkunft und Bildung, konnte ich zumindest mich, wenn auch nicht die Kinder, kontrollieren und so habe ich diese Methode nicht angewandt, doch in einer Gesellschaft, in der dies ein ganz normales und alltagasgebraeuchliches Mittel ist, das jeder anwendet, kann ich sogar dafuer Verstaendnis entwickeln, wenn ich den vorhandenen Kontext miteinbeziehe. Im wertvollen Austausch darueber mit den Lehrerinnen stellte sich heraus, dass auch das fuer sie gilt, und sie sich der Tatsache bewusst sind, dass man sich auf einem schmalen Grat bewegt und das Schlagen Grenzen hat. Der Austausch diesbezueglich hat Verstaendnis beiderseits hervorgebracht.</p>
<p>Es gilt also mein Blickfeld deutlich zu erweitern, zu lernen Dinge auch hinzunehmen, und mich in dem Bewusstsein ueben, dass die Menschen hier, und wohl ueberall auf der Welt, jeder in seiner individuellen Faehigkeit und Staerke, stets versucht das zu geben was er kann, und alleine die Tatsache, dass die Menschen etwas geben ist gut. Es ist das Bestmoegliche. Menschen duerfen nie aufhoeren ihr Bestmoegliches zu geben, egal wie viel oder wenig es ist, denn es ist immer noch viel besser als nichts zu geben und sich der Situation zu entziehen. Diese Kraft erhaelt die Welt am Leben und sie darf niemals erschoepft sein. Dieser Schluesselmoment, der mich so frustriert hat, war es auch der mir die Augen fuer mehr Verstaendnis und Einsicht geoeffnet hat. Und so sehr es auch nervt immer wieder an seine Grenzen gebracht zu werden, weil ich es z.B. nicht gewohnt bin,  als Frau eine andere Rolle in der Kommunikation einzunehmen, mich in derartige hierarchische Muster einzuordnen, permanent Botschaften mit anderen Ohren empfangen warden als ich sie ausgesendet, und mir nur allzu haeufig die Frage stelle, was ich hier eigentlich zu suchen habe, weiss ich doch, dass ich, genau wie alle anderen Beteiligten eine Aufgabe habe-naemlich einen fortlaufenden Prozess zu unterstuetzen und weiterzufuehren, indem wir da sind und unsere Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen tun.</p>
<p>Deswegen bedeutete das meeting nicht nur einen Tiefpunkt, sondern vor allem ein Ueberdenken und Neudefinition meiner Rolle als Freiwillige und was mir und allen anderen in diesem Rahmen moeglich ist. Und ploetzlich sehe ich alles mit anderen Augen. Vielleicht befindet sich dieses Projekt noch nicht an dem Punkt , von dem aus man an Nachhaltigkeit und einen gleichwertigen, partnerschaftlichen Austausch anknuepfen kann, aber es befindet sich auf dem Weg dahin, denn es besteht und es gibt Menschen, die es irgendwie am Laufen halten. Das gilt es zu foerdern, und sei es noch so unscheinbar. Die Nachhaltigkeit, die ich fuer dieses Projekt anstrebe, sind die Lerninhalte, die ich den Kindern vermitteln kann, in der Hoffnung, dass sie sich wie ein Samen fortpflanzen und Fruechte tragen koennen. Auch auf lange Sicht. Viele Ressourcen sind bereits verloren gegangen, und viele Einfluesse haben unwiderruflichen Schaden angerichtet, doch sich dieser Ohnmacht hinzugeben, foerdert nicht die Entwicklung, sondern den Rueckfall.</p>
<p>Darum moechte ich, so gut es mir moeglich ist, die Kinder in ihren Faehigkeiten foerdern, und ihnen Dinge beibringen, die fuer sie, in ihrem Alltag und ihr weiteres Leben von Nutzen sein koennen. Es ist bemerkenswert, welche Fortschritte wir innerhalb des Projektes und der Interaktion mit den Kindern bereits erreicht haben, im Vergleich zum Anfang und in wieweit es mir moeglich ist, die Kinder in ihrem Verhalten und Kompetenzen angemessen einzuschaetzen, und meinen Umgang dementsprechend abzustimmen. Ich freue mich, wenn ich beobachten kann, dass sich Kinder mittlerweile zunehmenst oeffnen, weil sie mehr Sicherheit im Laufe der Zeit entwickelt haben, und ich zu einem Teil ihres Alltages geworden bin. Auch glaube ich daran, dass meine blosse Anwesenheit, verbunden mit meiner Vorstellung von Erziehung, das Leben der Kinder veraendert, und sei es nur fuer einen kleinen Moment. Dieser Moment ist gut und wichtig.</p>
<p>Derzeit plane ich zwei kleine Projektarbeiten, die im weitesten Sinne einen interkulturellen Austausch hervorbringen und foerdern sollen. Zum einen behandeln meine 15-jaehrigen Geschwister derzeit das Thema “Indien” im Unterricht, was mit Informationen und einem Paeckchen meinerseits, und im Gegenzug mit einer Projektarbeit in Form eines Materialpaeckchens aus der Schulklasse an die Kinder in Pudu Udhayam, anschaulich gestaltet wird. Diese Idee moechte ich unterstuetzen, weil ich sehe, dass beide Seiten einen Vorteil daraus ziehen koennen. Mit den Materialien, die wir in das Projekt zugeschickt bekommen, moechte ich ein kreatives Schaffen anleiten, dessen verlauf die Schulklasse dann mithilfe von Informationen und Fotos weiterverfolgen wird. Genauso moechte ich diese Idee in aehnlicher Form mit einer meiner ehemaligen Arbeitseinrichtungen mit Menschen mit Behinderungen umsetzen. Bei dem Gedanken dieser Projektarbeit soll es dabei nicht nur um Materialbeschaffung gehen, sondern vordergruendig um einen Informationsaustausch, der bei Menschen das Interesse fuer das Land Indien und dessen Kultur weck(t)en (soll).</p>
<p>Ich habe also fast ein halbes Jahr gebraucht, um mich einigermassen in die Kultur einzufuehlen, meine Rolle und Aufgaben genau zu definieren und festzustellen, dass ich genau diese Arbeit, diesen Prozess, der stattfindet, foerdern moechte, so gut es mir in meiner Position moeglich ist. Deswegen denke ich darueber nach, meinen Aufenthalt zu verlaengern, weil ich viel Potential sehe, fuer Bereiche, die ich weiterhin untersteutzen und auch neu schaffen kann, wie beispielsweise eine grundlegende Dokumentation in Form von ganzheitlichen Personenbeschreibungen der Kinder. Soweit ich es beurteilen kann, habe ich mich in Indien und dessen Kultur verliebt, mit allem was dazu gehoert. Und steckt es auch voller unterschiedlichster Herausforderungen, so ist es doch von grosser Bedeutung in guter Absicht weiterzufuehren und Teil dessen zu sein, was bereits seinen Lauf genommen, und niemals ausser Bewegung geraten darf.</p>
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		<title>Fernsehen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 14:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christa-Maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Via laptop kann ich jetzt einige Sendungen vom NDR bekommen. Darunter auch die Buttenwarder Sendung. Na, das freut mich ja sehr, sogar in Plattduetsch. Alles ist so schoen originaltreu und Norddeutsch und  auch die anderen Shows sind grossartig, dazu die Tageschau, ich bin also bestens informiert.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Via laptop kann ich jetzt einige Sendungen vom NDR bekommen. Darunter auch die Buttenwarder Sendung. Na, das freut mich ja sehr, sogar in Plattduetsch. Alles ist so schoen originaltreu und Norddeutsch und  auch die anderen Shows sind grossartig, dazu die Tageschau, ich bin also bestens informiert.</p>
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		<title>Schneechaos</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 11:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nachtleben]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben uns nichts b&#246;se gedacht als wir uns zur Feier des (westlichen) Neuen Jahres ins Nachtleben Pekings st&#252;rzten. Die erste Bar mit Band schon ein voller Erfolg: Gute Band, nette Leute und billige Getr&#228;nke. In Peking wird in Clubs und Bars immer eine Band engagiert, die dann 6 oder 7-mal die Woche spielt. In den Pausen gehen die Bandmitglieder herum und unterhalten sich mit dem Publikum. So kam es, dass uns der S&#228;nger ansprach und fragte, ob wir einen Liedwunsch h&#228;tten. Auf die Schnelle f&#228;llt uns nichts ein, also bitten wir ihn irgendein Lied zu spielen, dass er mit uns verbindet.</p>
<p>Die  Band geht zur&#252;ck auf die B&#252;hne. Das n&#228;chste Lied wird angek&#252;ndigt: “This song is for the girls over there“. Sie fangen an zu singen: 99 Luftballons von Nena. Und dann geht es los &#8211; aus allen Ecken f&#228;ngt es an zu gr&#246;len. Unsere Tischnachbarn sind Deutsche, wie auch sch&#228;tzungsweise die H&#228;lfte der anderen G&#228;ste im Lokal. Sie freuen sich &#252;ber das deutsche Lied, welches die S&#228;ngerin akzentfrei darbietet. Aber auch die anwesenden Chinesen scheinen das Lied zu kennen und zu m&#246;gen. Sie fangen an zu klatschen und zu tanzen. Kurz darauf ziehen wir uns unsere Jacken an und gehen. Wir wollen ja nicht, wenn wir in China feiern, mit lauter Deutschen Nena singen.</p>
<p>Also weiter zum n&#228;chsten Club. Zwei Taxis wollen uns nicht mitnehmen. Ungew&#246;hnlich, aber wir denken uns nichts dabei. Schlie&#223;lich finden wir zwei Chinesinnen, die das gleiche Ziel haben und uns im Auto mitnehmen. Wir tanzen und feiern ausgelassen und gegen 5 wollen wir langsam nach Hause.</p>
<p>Leicht beschwipst bemerken wir gar nicht, wie leer die Stra&#223;en sind. Sicher, es schneit ein wenig, aber das tut es ja in Deutschland auch oft genug. Vor dem Club steht nur ein einziges Taxi. Der Taxifahrer will nicht losfahren &#8211; er meint wir wohnen zu weit drau&#223;en. Wir bleiben konsequent sitzen, nennen immer wieder unsere Adresse. Er ergibt sich schlie&#223;lich seinem Schicksal und f&#228;hrt langsam los. Mitten auf dem Highway bleibt er pl&#246;tzlich stehen. Ein wenig mulmig wird uns nun schon &#8211; wenn der uns hier rausschmei&#223;t stehen wir ziemlich bl&#246;d da. Macht er aber nicht: Er enteist die Scheibe und nach 5 Minuten  geht es weiter.  Die Windschutzscheibe wird noch 3mal enteist und wir kommen nur langsam vorw&#228;rts, aber wir kommen an.</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag werde ich von einer SMS vom Chef geweckt: „Montag bleib der Kindergarten wegen Schneechaos geschlossen“. Wegen dem bisschen Schnee soll der Kidergarten zubleiben? Verschlafen steh ich auf und schau aus dem Fenster &#8211; alles ist wei&#223; und wundersam ruhig. Kein Auto auf den Stra&#223;en. Ein paar Fu&#223;g&#228;nger trauen sich raus und Kinder bauen Schneem&#228;nner.</p>
<p>Inzwischen ist es abends –  es schneit noch immer. Die Stra&#223;en werden nicht ger&#228;umt und nur wenige Autos trauen sich auf die Stra&#223;e. Da wir morgen freihaben &#252;berlegen wir kurz heute abend wegzugehen. Aber soviel Gl&#252;ck, noch einmal ein Taxi im Schneechaos zu bekommen werden wir wohl nicht haben.</p>
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		<title>Ein GI in Luebeck, Weihnachten 1955 (Englisch)</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 14:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christa-Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christa-Maria (USA)]]></category>
		<category><![CDATA[1955]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Fleming]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Soldat]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Beitragsaufgabe mit Erlaubnis von Bob Fleming.
Thirteen years ago I wrote the following letter to the Louisville Courier Journal and the Erie Times News. Both papers encouraged their readers to write in and describe their most memorable Christmas. Both papers selected the letter for publication:
I have many fond memories of the past 66 Christmas’s, the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Beitragsaufgabe mit Erlaubnis von Bob Fleming.</p>
<blockquote><p><a href="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/bobb.jpg"><img align="right" src="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/bobb.jpg" hspace="15" alt="" title="bobb" width="130" height="160" class="size-full wp-image-755" /></a>Thirteen years ago I wrote the following letter to the Louisville Courier Journal and the Erie Times News. Both papers encouraged their readers to write in and describe their most memorable Christmas. Both papers selected the letter for publication:</p>
<p>I have many fond memories of the past 66 Christmas’s, the first twenty-two of which were spent growing up in Wesleyville (suburb of Erie Pa.). However the Christmas I remember most vividly is a Christmas I spent while in the Army stationed in Luebeck Germany in 1955.</p>
<p>Luebeck is located in northern Germany on the then border between East and West Germany. We really “had it made”. We lived like civilians in two beautiful old homes and ate our meals at a restaurant (Gasthaus) which was owned and operated by a lady we called “Mutti” (Mom).</p>
<p><a href="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/scan0003.jpg"><img src="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/scan0003-300x207.jpg" alt="" title="scan0003" width="300" height="207" class="alignright size-medium wp-image-750" /></a><br />
<em>&#8220;Muttis&#8221; Gasthaus Blankensee located across street from airfield.</em></p>
<p>There was a displaced persons camp located next to the restaurant. The camp was a temporary refuge for families who managed to escape East Germany by crossing the nearby border.</p>
<p>We thought it would be nice to buy clothes for the kids at the camp at Christmas time. We mentioned this to Mutti and she said that instead of buying clothes we should have a Christmas party for them at one of our houses and give them toys. She said that they had plenty of clothes which had been donated by various charitable organizations.</p>
<p>We took Muttis’ advice and held the party. I had the honor of being “Der Weinachtsman” (SantaClaus).</p>
<p>As each child came up to get his or her gift they would recite a little poem or sing a little song and then return to their seat and open their present. I noticed one little girl who didn’t open her present. I asked Mutti to see if there was something wrong.</p>
<p>She told Mutti that the wrapped present was the most beautiful thing she had ever seen and she wanted her mother, who was sick back at the camp, to see it before she opened it because she was sure her mother had never seen anything so beautiful.</p>
<p>The party ended with everyone standing around the Christmas tree singing Stille Nacht (Silent Night). Mutti had taught us the words in german.</p>
<p>There wasn’t a dry eye amongst a bunch of macho GIs some three thousand miles from home experiencing the true meaning of Christmas.</p>
<p>Bob Fleming<br />
Luebeck ‘55-’56</p></blockquote>
<p><a href="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/scan0001.jpg"><img src="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/scan0001-300x199.jpg" alt="" title="scan0001" width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-763" /></a><br />
<em>Dining hall at &#8220;Muttis&#8217;&#8221; Gasthaus.</em></p>
<p><a href="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/scan0004.jpg"><img src="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/scan0004-300x204.jpg" alt="" title="scan0004" width="300" height="204" class="alignright size-medium wp-image-752" /></a><br />
<em>I&#8217;m second from left.  Picture taken at Der Khan with Herbie the piano player.</em></p>
<p><a href="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/scan0002.jpg"><img src="http://wegblog.ln-online.de/wp-content/uploads/2009/12/scan0002-300x237.jpg" alt="" title="scan0002" width="300" height="237" class="alignright size-medium wp-image-751" /></a><br />
<em>Picture of me at bar in house on Jurgenwollenweger Str. (not sure of spelling)</em></p>
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		<title>may-britt goes hinduismus</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>May-Britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[May-Britt (Indien)]]></category>
		<category><![CDATA[Hinduismus]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;India has given birth to many religions&#8221; so sagt es der inder, und vor allem dem hinduismus, der von ueber 80 prozent der indischen bevoelkerung gelebt wird..
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;India has given birth to many religions&#8221; so sagt es der inder, und vor allem dem hinduismus, der von ueber 80 prozent der indischen bevoelkerung gelebt wird..</p>
<p>so bin ich fuer 4 tage an den oestlichsten punkt tamil nadus, in den pilgerort rameswaram gefahren, um mich spirituell inspirieren und befluegeln zu lassen..in dem ort befindet sich einer der groessten tempel suedindiens und die &#8220;indhira gandhi bridge&#8221;, die indien mit sri lanka verbindet..</p>
<p>doch viel faszinierender als diese, empfinde ich die &#8220;adams-bridge&#8221; , eine aneinanderreihung aus sandbaenken und felsen, die ebenfalls eine Verbindung zwischen Sri Lanka und Indien schafft, jedoch nicht von Menschenhand erbaut ist!</p>
<p><span id="more-742"></span><br />
Die hinduistische Mythologie erzaehlt, dass God Rama diese geschaffen hat, als er seine Gattin Sita aus der Gefangenschaft eines Daemons, dessen Namen ich vergessen habe, von der Insel Sri Lanka befreite..da habe ich mir schon ausgemalt, wie ich in aller entspanntheit 33 km ueber die Sandbruecke nach Sri lanka spaziere und da erzaehlt mir ein inder, dass ich aller wahrscheinlichkeit nach erschossen werde, sollte ich diese idee in die tat umsetzten..also habe ich mich vollkommen desillusioniert von dem gedanken verabschieden muessen..</p>
<p>doch allein der anblick dieser geschichtstraechtigen sandbaenke, umgeben vom strahlend blauen, indischen ozean war die reise wert!Ausserdem habe ich in rameswaram menschen in unterschiedlichster bekleidung und koerperbemalung gesehen-sogar stammeskrieger aus rajasthan konnte ich bewundern..diese zeichnen sich aus, durch einen freien oberkoerper und weissem gewand, eine kahlgeschorene halbglatze, einen kleinen zopf am hinterkopf, diversem schmuck und ganz viel weissem kalk am koerper..</p>
<p>andere pilger trugen zu ihrem freien oberkoerper meist schwarze oder orangene gewaender, je nachdem aus welcher gegend indiens sie stammen und wohin ihr pilgerweg sie noch weiterfuehrt.. eine atmosphaere der spiritualitaet und der verbundenheit war zu spueren..alle vollzogen ihre heiligen rituale, im tempel und auch ausserhalb- traditionelle musik erklingt von ueberall her und der duft von raeucherstaebchen liegt schwer..</p>
<p>ich habe zwei indische IT-Spezialisten-Brahmanen aus der hoechsten kaste, mit beruflichen verbindungen nach deutschland, kennenglernt, die ich auf deren &#8220;Hindu-Sight-Seeing-tour&#8221; begleiten durfte und die mir all meine Fragen beantwortet haben..so sind wir im minutentakt insgesamt 6 tempel und einige heilige zwischenstationen abgeklappert, wie z.b. einen suesswasserbrunnen, umgeben von salzwasser, schwimmenden Steinen und jeder menge verdreckter wasserbaisins, in denen vor etlichen jahren mal die gottheiten ihr bad genommen haben..</p>
<p>was die goetter vor tausenden jahren konnten, das koennen die inder noch heute, und so badet ein jeder gerne in der gruen-braunen muellbruehe, zu der auch ich eingeladen wurde, doch das angebot leider dankend ablehen musste..hier und da mal einige rupien geopfert, bekommt auch jeder seinen segen-egal ob von elefant oder hindupriester-auch wir christen..da darf man auch heilige fische fuettern und auf god ramas fussspuren blicken..und was passiert, wenn ein nicht-hindu-tourist nach rameswaram kommt und sich das unglaubliche geschehen bewundernd anschaut, aber letztendlich nix von alldem versteht??..</p>
<p>eine, von hunderten heiligen, plastiktuetenkauenden kuehen unterbricht ihre ruhephase, und geht mit ihren heiligen hoernern auf mich, eine, von hunderten menschen los um mich anzurempeln!(gluecklicherweise waren ausreichend inder zur stelle, die mich gerettet haben,nachdem ich einen kreischenden maedchenschrei losgelassen habe, indem sie die kuh wie einen reudigen strassenkoeter verscheuchten- peinlich..: ))..also wenn das kein zeichen ist!!!</p>
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